Austrian Open 2013

Nach einem Turnier 2006 in Liezen fand am 11. und 12. Mai 2013 zum zweiten Mal und kurz entschlossen ein Turnier auf österreichischem Boden statt. Mit Köln und Elmshorn nahmen zwei deutsche Teams die lange Anreise nach Graz auf sich, um sich mit den gastgebenden Mannschaften der Styrian Panthers zu messen.

Müde von Autofahrten im zweistelligen Stundenbereich musste ein echter Wachmacher her. Und er kam, im Regu, in Gestalt des Crassicós, Elmhorn gegen Köln im Regu, ein harter deutscher Kern, der sich für gewöhnlich und die Dauer eines Duells in zwei Gegenpole teilt, um sich drei Sätze später wieder anziehender denn je zu finden. Und so war der Schlaf der Spieler noch nicht lange aus den Augen gepult, da spulten die beiden Teams schon ihr bestes Band ab, das mit einem Punkt für Köln im entscheidenden Satz endete. Die Möglichkeit zur Wiedergutmachung bot sich Elmshorn dann erst im Finale und danach sah es dank starker Aufschläge von Tim Hellfeuer und dem Gewinn des ersten Satzes für die Norddeutschen auch zunächst aus. In zwei weiteren hochklassigen Durchgängen drehten die Kölner das Spiel jedoch noch und gewannen ihren zweiten Titel in diesem Jahr. Auf dem dritten Rang landeten die Burschen aus Graz. Ihnen fehlte zwar noch die nötige Turniererfahrung, jedoch überzeugten sie durchaus  mit guter Technik und sorgten für spannende Begegnungen.

Tiki-Takraw von Feinsten gab es auch in der Doppelkonkurrenz. Ein finalwürdiges Duell lieferte sich Köln1 mit Elmshorn im Halbfinale, wobei die Big Points letztlich meist an die Elmshornern gingen – so auch den Punkt zum 15:13 im dritten Satz. Im Finale trafen sie auf eine Köln-Elmshorner Mélange aus Thomas Kaiser und Joschka Sebrantke, die schon das gleich lautende Vorrunden-Duell gewannen. Nach einem knappen ersten Satz für Elmshorn sah es so aus, als müssten Joschka und Thomas weiterhin auf ihren ersten und überfälligen gemeinsamen Doppelsieg warten. Ein starkes Comeback später war es dann aber endlich soweit und ein Strike von Simon Saborowski ins Netz besiegelte den verdienten Turniergewinn der beiden gelernten Feeder.

Wir hoffen, dass sich das Turnier als fester Termin im europäischen Turnierkalender etabliert und danken den Gastgebern für die Organisation.

Das Tableau:
Regu
1.    Köln (Thomas Kaiser, Francesco Schäfer, Gunnar Vogt)
2.    Elmshorn (Tim Hellfeuer, Simon Saborowski, Sebastian Schürmann, Joschka Sebranktke)
3.    Graz Burschen

Doppel
1.    Köln und Co. (Joschka Sebrantke, Thomas Kaiser)
2.    Elmshorn 1 (Sebastian Schürmann, Simon Saborowski)
3.    Graz
3.    Köln 1 (Francesco Schäfer, Gunnar Vogt)

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  1. […] das Ausscheiden der malaysischen Doppel machte das hohe Niveau deutlich. Auch die Mitfavoriten und Austrian Open Sieger Joschka und Thomas mussten sich bereits im Viertelfinale in einem sehr knappen Match gegen […]

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